Die Wiedereingliederung multidisziplinär gestalten

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Die Wiedereingliederung multidisziplinär gestalten
Die Wiedereingliederung multidisziplinär gestalten

Zwischen der Personalabteilung, der Abteilung für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (bestehend aus einem Arbeitsarzt, Krankenpfleger(inne)n, und Sozialarbeiter(inne)n), der Unfall- und Taggeldversicherung und der Invalidenversicherung wird eine Zusammenarbeit in Form von regelmässigen Treffen eingeführt. Die gesundheitliche und versicherungstechnische Situation von arbeitsunfähigen Mitarbeitenden wird unter Achtung der ärztlichen Schweigepflicht besprochen und es wird multidisziplinäre Unterstützung geplant. Es kann sich beispielsweise um eine Meldung an die Invalidenversicherung handeln, um Frühinterventionsmassnahmen (wie die die Anpassung des Arbeitsplatzes) zu erhalten. Es kann auch eine therapeutische Rückkehr an den Arbeitsplatz handeln (bei der eine geringere Arbeitsleistung erwartet wird), oder auch um eine interne Versetzung des Mitarbeitenden (im Rahmen seiner Kompetenzen) sein.

Diese regelmässigen multidisziplinären Treffen ermöglichen eine bessere Koordination der unterschiedlichen Akteure, wodurch die Wiedereingliederungsbedingungen der abwesenden Arbeitnehmenden optimiert werden können. Für die älteren Arbeitnehmenden ist die Einbindung von Sozialarbeiter/innen wichtig um die Möglichkeiten einer Frühverrentung und/oder die Notwendigkeit sozialer Unterstützung zu beurteilen.