Bewährte Vorgehensweisen

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Ein Einzelhändler hat über 600 Mitarbeitende, von denen 20 % über 57 Jahre alt sind. Die Bedienung der Produktionslinien erfordert ein hohes Mass an Arbeitsspezialisierung, was die Einstellung und Ausbildung neuer Mitarbeitenden erschwert. Um die Kontinuität der Produktion zu gewährleisten, die Mitarbeiterfluktuation zu verringern und den Verlust wertvoller Fähigkeiten und Erfahrungen zu vermeiden, führte das Unternehmen ein Mentoring-Programm ein.
Einige der 3000 Mitarbeitenden einer Näherei beschwerten sich über die Arbeit und die Arbeitsbedingungen. Die Bewegungen wiederholten sich ständig und belasteten die Augen. Zudem waren die Mitarbeitenden durchgehend Lärm und Vibration ausgesetzt. Die Qualität der Arbeit nahm ab, was wiederum zu Beschwerden der Kunden führte. Das Unternehmen entschied sich, diese Probleme durch eine Verbesserung des Arbeitsumfeldes zu beheben.
Eine kleine Dachdeckerfirma hatte aufgrund der schweren Arbeit im Freien mit einer hohen Rate an körperlichen Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Mit zunehmendem Alter der Mitarbeitenden sorgten Verletzungen und langwierige Erkrankungen des Bewegungsapparats dafür, dass regelmässig drei von zehn Mitarbeitenden zuhause bleiben mussten bzw. krankheitsbedingt ausfielen. Es war an der Zeit, dieses Problem anzugehen.
Der grösste Teil der Mitarbeitenden eines Malereibetriebs ist über 55 Jahre alt. Eine hohe krankheitsbedingte Ausfallzeit und Inanspruchnahme der Vorruhestandsregelung führten zu einem Arbeitskräftemangel im Unternehmen. Daraufhin entschied sich die Unternehmensführung zur Einführung eines Altersmanagement-Programms zur Unterstützung der älteren Mitarbeitenden.