4: Zur Arbeit zurückkehren

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Zur Arbeit zurückkehren

Welche Rolle spiele ich im Wiedereingliederungsprozess?

Kennen Sie Ihre Rechte 

Ihr/Ihre Arbeitgeber/Arbeitgeberin  ist gesetzlich dazu verpflichtet, alle Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen gleich zu behandeln und angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Einschränkungen oder Behinderung zu treffen. Das bedeutet, dass Arbeitgeber/Arbeitgeberinnen geeignete Maßnahmen ergreifen müssen, damit es einer Person mit Behinderung möglich ist, einer Beschäftigung nachzugehen. 

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Rechte und die Wiedereingliederungsrichtlinie Ihres Unternehmens kennen, falls Sie krank werden oder sich verletzen.

Die Bedeutung der Zusammenarbeit

Eine erfolgreiche Wiedereingliederung setzt normalerweise die Zusammenarbeit zwischen Ihnen, Ihrem/Ihrer Arbeitgeber/Arbeitgeberin, Ihrem Gesundheitsdienstleister und dem /der Arbeitsmediziner/Arbeitsmedizinerin voraus. Ihr/Ihre Arbeitgeber/Arbeitgeberin sollte mit Ihnen und Ihrem/Ihrer Arzt/Ärztin oder anderen Gesundheitsexperten/-expertinnen zusammenarbeiten und basierend auf Ihren Fähigkeiten einen Wiedereingliederungsplan erarbeiten. 

Falls Sie längerfristig krankgeschrieben sind, versuchen Sie, von Beginn an mit Ihrem/Ihrer Arbeitgeber/Arbeitgeberin in Kontakt zu bleiben. Dazu können Sie z.B. folgendes tun:

  • Melden Sie sich regelmäßig telefonisch oder per E-Mail. 
  • Bitten Sie darum, über die Arbeit auf dem Laufenden gehalten zu werden.
  • Stimmen Sie ab, welche Informationen über Ihre Krankheit oder Behinderung an die Kollegen/Kolleginnen weitergegeben werden dürfen, und was vertraulich bleiben soll. 

Insgesamt sind Ihre aktive Beteiligung am Wiedereingliederungsprozess und Ihre andauernde Motivation, so bald wie sinnvoll an den Arbeitsplatz zurückzukehren, wichtige Faktoren für den Erfolg Ihrer Rückkehr.

Beispiele für bewährte Vorgehensweisen