Mentoring-Programm

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Mentoring-Programm
Mentoring-Programm

Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die eine Kultur der Gleichberechtigung entwickeln sollte, für die das Mentoring-Programm eine wichtige Rolle spielte. Durch die Förderung der Gleichberechtigung unter den Mitarbeitenden sorgte das Mentoring-Programm dafür, dass Jüngere durch den Wissenstransfer die Erfahrung ihrer älteren KollegInnen zu schätzen lernten. Mitarbeitende aller Alters- und Kompetenzstufen wurden einbezogen und aufgefordert, ihr Wissen, zu dem auch implizites Wissen gehört, das sie sich durch langjährige Erfahrung angeeignet hatten, weiterzugeben. Die Teilnehmer/innen des Mentoring-Programms führten regelmäßige Gespräche mit der Unternehmensführung, um sicherzustellen, dass das Programm den Erwartungen entsprach. Diese offene Kommunikation war insbesondere wichtig, um die Motivation der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und die Wertschätzung der Fähigkeiten und Rollen der anderen zu verbessern. 

Das Programm führte dazu, dass Ältere ein höheres Selbstwertgefühl in der Zusammenarbeit mit jüngeren KollegInnen zeigten. Es wurde besser verstanden, warum Aufgaben manchmal basierend auf der körperlichen Leistungsfähigkeit zugewiesen wurden. Zu erwähnen ist auch, dass die Einführung flexibler Arbeitszeiten für über 55-Jährige keine negative Arbeitsatmosphäre schuf. Jüngere Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen hatten das Gefühl, nützliche Fähigkeiten von ihren älteren KollegInnen zu lernen, was sie effizienter machte und für eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sorgte. Die Verbesserung der Fähigkeiten im Unternehmen erhöhte die interne Mobilität (Veränderungen der Rollen und Verantwortlichkeiten), verbesserte die Mitarbeiterbindung und gewährleistete eine Kontinuität des Produktionsbetriebs.

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